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Matinée; Sonntag,
2. Oktober 2005;
11.00 Uhr;
Nationalbibliothek,
Josefsplatz 1,
1010 Wien
WACHSTUM: FLUCH ODER SEGEN?
ERWARTUNGEN - WIRKUNGEN - ERGEBNISSE

Heide Schmidt
im Gespräch mit
Hannes Androsch, Matthias Horx, Herbert Rauch

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"Wachstum muss Vorrang haben", brachte jüngst eine Zeitungsüberschrift den Tenor der öffentlich geführten Diskussion auf den Punkt. Aber wie viel und welche Art von Wachstum brauchen unsere Gesellschaften wirklich und wie viel vertragen sie? Wem nützt es, wen oder was gefährdet es? Ist es richtig für die Lösung unserer Probleme, alle Bemühungen auf Wachstumssteigerung zu konzentrieren oder gibt es Alternativen? Die Diskussion soll mögliche Diskrepanzen zwischen Gewolltem und Erreichtem ansprechen, den Ursachen dafür nachspüren, um die Tauglichkeit der debattierten Vorschläge beurteilen zu können. Denn die Entwicklung der Gesellschaft ist nicht zwangsläufig vorgegeben. Sie hängt mit der jeweiligen Politik zusammen.

HANNES ANDROSCH: Industrieller. Ist Vorsitzender des Universitätsrates der Montanuniversität Leoben und übt zahlreiche ehrenamtliche Funktionen aus. 2004 Errichtung der "Stiftung Hannes Androsch bei der Akademie der Wissenschaften", 1970-81 Finanzminister; 1976-81 Vizekanzler; 1981-88 Generaldirektor der CA; 1988-89 Konsulent der Weltbank.

MATTHIAS HORX: ist Trend- und Zukunftsforscher und leitet das Zukunftsinstitut in Frankfurt und Wien. War zwölf Jahre als Journalist und Publizist (Zeit, Merian, Tempo) tätig und schreibt derzeit regelmäßig eine Kolumne für ‚Die Presse' . Herausgeber des Zukunftsletter "2000X". Berater namhafter Firmen und Autor zahlreicher Bücher.

HERBERT RAUCH: Vizepräsident der ESD (European Sustainable Development), einer NGO, die sich schwerpunktmäßig der Diskussion von Zukunftskonzepten widmet. Autor und Redakteur der "Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung". Davor Sozialforscher und Univ.Lektor (Soziale Systeme).

HEIDE SCHMIDT: Vorstandsvorsitzende des IOGE; 1990-99 Abgeordnete des Nationalrates, Klubvorsitzende und Bundessprecherin des Liberalen Forums seit dessen Gründung 1993; davor Funktionen in der FPÖ. Davor Volksanwaltschaft und Bundesministerium für Unterricht und Kunst.

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