| Sonntag, 27. Jänner, 2008 11.00 Uhr ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE Kassensaal Georg Coch Platz 2 1010 Wien
| Sonntags-Matinée SOZIALE GERECHTIGKEIT – EINE UTOPIE?Heide Schmidt |
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Das Sozialsystem ist nicht mehr so sicher wie es einmal war, sowohl Finanzierbarkeit als auch Treffsicherheit sind außer Tritt geraten. Das Steuersystem steht als Umverteilungsinstrumentarium auf dem Prüfstand. Die Veränderungen in der Arbeitswelt führen u.a. dazu, dass selbst Vollerwerbsarbeit oftmals nicht mehr Existenz sichernd ist; die Zahl der Armen nimmt zu, während der Reichtum der Reichen wächst, auch wenn Definitionsfragen dabei eine relativierende Rolle spielen. Reale und gefühlte soziale Gerechtigkeit sind nicht nur für die unmittelbar Betroffenen existenzrelevant, sondern für die gesamte Gesellschaft, insbesondere für eine offene Gesellschaft. Doch was bedeutet soziale Gerechtigkeit heute, ist sie überhaupt verwirklichbar und wenn ja, wie? ERWIN BUCHINGER: Bundesminister für Soziales und Konsumentenschutz. Davor Leiter des Landesarbeitsamtes, dann Landesgeschäftsführer des AMS Salzburg; 2004-2006 als Landesrat für soziale Angelegenheiten zuständig. Politisch aktiv schon bei der Sozialistischen Jugend und den Soz. StudentInen, in diversen Gremien der Bezirks- und Landesebene und Vorsitzender des Wirtschaftsforums der Führungskräfte in Salzburg. HANS PETER HASELSTEINER: Vorsitzender des Vorstandes der STRABAG SE (Societas Europaea), einer der größten europäischen Baukonzerne, den er aus einem kleinen Kärntner Familienunternehmen aufgebaut hat. Seit 2002 Obmann des Fachverbandes der Bauindustrie. Er war von 1994 bis 1998 Nationalratsabgeordneter für das Liberale Forum und dessen stellvertretender Klubobmann. HEIDE SCHMIDT : Vorstandsvorsitzende des IOGE; 1990-99 Abgeordnete zum Nationalrat, Klubvorsitzende und Bundessprecherin des Liberalen Forums seit dessen Gründung 1993; davor Funktionen in der FPÖ. Davor Volksanwaltschaft und Bundesministerium für Unterricht und Kunst . Zeitungsnachlese:
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